Notebooks wie neu? Gebrauchtes X1 Carbon im Test!

Lenovo X1 CarbonNeben dem bereits getesteten ThinkPad T430s von NBWN hat der Shop für gebrauchte Notebooks mit auch noch ein ThinkPad X1 Carbon zur Verfügung gestellt, dass auch so von Lenovo noch hergestellt und vertrieben wird.

Offensichtlich handelt es sich hier auch um ein gebrauchtes Gerät, allerdings ist zu erwarten, dass der Allgemeinzustand doch noch wesentlich besser ist als bei dem T430s. Vermutlich stammt das Gerät sogar aus dem Demopool – was der Demopool ist, kann man hier nachlesen.

ThinkPad X1 Carbon

Hardware

Das mir zur Verfügung gestellte Testgerät wartet mit folgender Ausstattung auf:

Die einzige Auffälligkeit an dem mir zugesandten Gerät ist, dass es ein schwedisches Tastaturlayout besitzt. Um ehrlich zu sein wusste ich vorher nicht, dass die Schweden überhaupt ein eigenes Tastaturlayout haben, offenbar aber schon. Ein englisches Layout wäre natürlich schöner, aber durch das ungewöhnliche Layout ist der Preis des Gerätes auch nochmal eine ganze Ecke niedriger – das gilt bei NBWN übrigens nicht nur für schwedische Notebooks, sondern natürlich auch für Geräte mit englischem Tastaturlayout.

Von der Tastatur abgesehen kann sich die Ausstattung des X1 Carbon sehen lassen – ist es doch Lenovo’s aktuelles Flagschiff auf dem Ultrabook-Sektor.

Ersteindruck

X1 Carbon tastaturWie auch das T430s glänzt das X1 Carbon mit einem makellosen Ersteindruck nach dem Auspacken aus seinem Karton. Man merkt, dass das Gerät wirklich nicht oft genutzt wurde, ich finde nicht mal Fingerabdrücke – entweder die Reinigungsabteilung von NBWN hat verdammt gute Arbeit geleistet oder das Gerät ist neu – nur ohne OVP.

Auffallend ist, wie leicht das Gerät ist – ungefähr 1,3 Kilogramm – und wie gut sich das Gehäuse anfühlt. Ich weiß nicht genau, was für ein Material das ist, es fühlt sich aber leicht gummiert an, ist dadurch sehr griffig und gefällt mir sehr gut.

Natürlich muss man sich an das „Schminkspiegel“-Display gewöhnen, aber das ist ja leider schon Gang und Gäbe im Ultrabook-Bereich. Mir gefällt, natürlich abgesehen von der Auflösung, die beim X1 wesentlich höher ist, das Display des T430s besser als das des X1. Leider hat sich Lenovo auch von den „althergebrachten“ Tastaturen verabschiedet und so muss ich leider sagen, dass ich auf dem T430s lieber tippe, als auf dem X1 Carbon.

Erstes Einschalten und Performance

Beim ersten Einschalten begrüßt mich der gewohnte Windows 8-Setup-Screen, in den ich meinen Benutzernamen und Passwort eintrage und weiter klicke. Wie auch schon beim T430s ist das Ultrabook etwas lahmarschig, was aber an den ganzen Diensten und Einstellungen liegt, die beim ersten Login gesetzt werden. Dank der 360GB-SSD verläuft die Ersteinrichtung aber schneller, als beim, nur mit magnetischer Festplatte ausgestatteten, T430s.

Die Performance des Notebooks ist wie zu erwarten grandios. Der i7-Prozessor hat in Verbindung mit den 8GB DDR3 RAM genug Power für quasi alle Aufgaben außer Rendering. Die eingebaute SSD unterstützt mit schnellen Schreib- und Leseraten und so ist mir, nach der Ersteinrichtung, kein weiteres Stocken oder Ruckeln aufgefallen. Gute Arbeit, Lenovo!

Akku

Der Akku des X1 Carbon ist wie zu erwarten in besserem Zustand als der des ThinkPad T430s. Ich konnte die genauen Ladezyklen und Restkapazität mit keinem Tool auslesen (wieso auch immer…), das Gerät hat in meinem „Surftest“ ganze 7 Stunden durchgehalten – ich denke, der Akku ist also noch in einem ziemlich guten Zustand.

Kritik

Es gibt tatsächlich an diesem Gerät nichts zu kritisieren. Das Tastaturlayout wird vor dem Kauf klar von NBWN kommuniziert, man weiß also worauf man sich einlässt. Davon abgesehen ist das X1 Carbon in eine tadellosen Zustand und würde, eingepackt in eine OVP, auch als Neugerät durchgehen – problemlos.

Disclaimer

Nein, ich bekomme kein Geld für diesen Testbericht. NBWN hat mir angeboten, eins der getesteten Geräte nach dem Test zu einem Sonderpreis zu behalten, ansonsten habe ich von der Kooperation keine Vorteile. Mein Test ist völlig unabhängig und NBWN redet mir hier auch nicht rein.

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