MySQL-Backup mit Tartarus

mysql-logoAuch wenn viele Administratoren MySQL mittlerweile den Rücken gekehrt haben, ist es im Webhosting-Bereich doch immer noch Vorreiter in Sachen Datenbanksystemen – außerdem ist die ganze Geschichte auch problemlos auf MariaDB anwendbar.

Täglich stellt sich für mich die Frage, wie ich meinen Kunden zuverlässige und sinnvolle Backups erstellen kann. Tartarus hat sich bei mir als sehr zuverlässig herausgestellt, die Konfiguration ist im Hetzner-Wiki hervorragend beschrieben.

Leider kann Tartarus von Haus aus keine Datenbank-Backups erstellen, man muss also einen kleinen Umweg gehen. Ich habe mich für AutoMySQLBackup entschieden, da es ziemlich gut mit Tartarus zusammenarbeitet und wirklich sehr wenig Konfigurationsaufwand beansprucht.

Zuerst installieren wir AutoMySQLBackup direkt aus den Debian-Paketquellen

Nachdem wir das getan haben, passen wir die /etc/default/automysqlbackup auf unsere Bedürfnisse an. Geändert werden müssen eigentlich nur die markierten Zeilen.

Kommentare aus Originaldatei entfernt!

Das Backup-Directory muss nun noch zum Tartarus-Backup hinzugefügt werden, indem man die Datei /etc/tartarus/databases.conf mit folgendem Inhalt anlegt.

Bitte DIRECTORY anpassen!

In der markierten Zeile muss das entsprechende AutoMySQLBackup-Directory eingetragen werden.

Ist Tartarus nun korrekt konfiguriert, wird vor dem Start eines jeden Backups das Script /usr/sbin/automysqlbackup ausgeführt und danach der entsprechende Ordner auf den Remote-Server gesichert. Dank der inkrementellen Backups, die Tartarus anlegt, hat man keine Redundanzen und ist trotzdem immer auf einem aktuellen Backup-Stand.

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