Notebooks wie neu? Gebrauchtes X1 Carbon im Test!

Lenovo X1 CarbonNeben dem bereits getesteten ThinkPad T430s von NBWN hat der Shop für gebrauchte Notebooks mit auch noch ein ThinkPad X1 Carbon zur Verfügung gestellt, dass auch so von Lenovo noch hergestellt und vertrieben wird.

Offensichtlich handelt es sich hier auch um ein gebrauchtes Gerät, allerdings ist zu erwarten, dass der Allgemeinzustand doch noch wesentlich besser ist als bei dem T430s. Vermutlich stammt das Gerät sogar aus dem Demopool – was der Demopool ist, kann man hier nachlesen.

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Subsembly Banking 4W im Test

Banking4W-LogoSeit ich Geschäfts- und Privatkonto managen muss war ich auf der Suche nach einer geeigneten Online-Banking-Software, die mich bei der Verwaltung unterstützt.

Die meisten Produkte sind leider hoffnungslos überladen für meinen Zweck oder in meinen Augen nicht vertrauenswürdig – immerhin stecken meine kompletten Kontobewegungen in der Software.

Nach einiger Zeit bin ich dann auf Banking 4W der Subsembly GmbH gestoßen. Die Subsembly GmbH ist eine deutsche Firma mit Sitz in München. 

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SmartWatch 2 von Sony im Test: eine kluge Armbanduhr?

Manche kennen Sie von James Bond, andere von Inspector Gadget: clevere Armbanduhren, die nicht nur schnöde die Zeit anzeigen, sondern auch Bösewichte außer Gefecht setzen können. Ganz so gewalttätig sind die klugen Uhren im Jahr 2013 nicht, trotzdem ergänzen sie die heutige smarte Welt wunderschön und elegant. Schauen wir uns an, wie die Uhr im Alltag zu handlen ist.

Ein Watchface der SmartWatch 2
Ein Watchface der SmartWatch 2

Erster Eindruck

Die SmartWatch 2 geht mit einer schönen, modernen Verpackung an den Start, wie man sie von Apple kennt. Viele Informationen findet man auf der Verpackung leider nicht, Spontankäufe werden so wohl eher nicht entstehen. Lediglich ein QR-Code wird als Referenz mitgegeben, welcher aber auch nur auf die englischsprachige Produktseite von Sony weiterleitet. Das Zielpublikum kann hoffentlich mit QR-Codes umgehen und wird so weitere Informationen zur Uhr finden.

Ausgepackt macht die SmartWatch 2 eine wunderbare Figur: das Silikonarmband fühlt sich gut an und die Verarbeitung ist ebenfalls klasse. Der polierte Rahmen um das 1,6 Zoll große LCD sieht nicht nur gut aus, sondern lässt die Uhr auch sehr edel wirken – Geschäftsmänner müssen sich also mit dieser Uhr nicht vor ihren Kollegen schämen. Das Display hat eine Auflösung von 220 x 176 Pixel und erreicht so eine Pixeldichte von 176 ppi. Das klingt wenig, reicht aber für eine Uhr, meiner Meinung nach, vollkommen aus. Natürlich sieht man einige Pixel, allerdings will man auf der Uhr auch keine längeren Texte lesen.

Performance und Software der SmartWatch

Wovon die Uhr angetrieben wird, sagt uns Sony leider nicht. Es könnte also von einem Pentium IV, über einen Warp-Kern bis hin zu einem ARM-Prozessor so ziemlich alles in der Uhr stecken. Fakt ist, dass die Leistung für die Uhr völlig ausreicht und eine flüssige Bedienung immer möglich ist – auch, wenn man ab und an ein wenig auf das Starten der Apps warten muss. Ob die SmartWatch 2 von einem Android angetrieben wird, weiß man leider auch nicht, vermutlich ist es eine sehr stark angepasste Android-Version; dafür sprechen auch die typischen Soft-Buttons am unteren Ende der Uhr.

Schaltet man die SmartWatch 2 ein, wird man von einem schlichten Pairingscreen begrüßt. Keine Aufforderung, etwas zu tun – das könnte für unbedarfte Nutzer zum Problem werden. Letztlich fand ich heraus, dass man die Uhr an den NFC-Leser seines Handys halten muss. Das Handy öffnet daraufhin den Play Store und zeigt eine App an, die man vor Inbetriebnahme der Uhr herunterladen und installieren muss. Diese App, „Smart Connect“ genannt, ist glücklicherweise im Kaufpreis inbegriffen.

Hat man die App installiert, muss man die SmartWatch 2 ein weiteres Mal an den NFC-Leser machen. Nun wird Bluetooth eingeschaltet und die Uhr, vollautomatisch, mit dem Smartphone gekoppelt. In meinem Fall habe ich das Ganze mit meinem HTC One durchgeführt, was problemlos funktionierte.

Falls man sich nun darauf freut, mit der Uhr produktiv arbeiten zu können, irrt man sich gewaltigt. Für die SmartWatch 2 gibt es über 100 angepasste Extensions im Play Store, von denen man zumindest 3-4 installieren sollte, um zum Beispiel über eingehende Anrufe informiert zu werden. Viele der Apps sind kostenlos, einige kosten ein paar Cent – alle Apps, die ich mir heruntergeladen habe, funktionierten völlig problemlos.

Die Modularität der Uhr wird von vielen Nutzern als Nachteil aufgefasst, ich hingegen empfinde es als Vorteil, selbst bestimmen zu können, welche Benachrichtigungen ich auf meiner Uhr haben möchte und welche nicht. Ich brauche es zum Beispiel nicht, Facebook Nachrichten sofort lesen zu können – Mails hingegen sind mir sehr wichtig und müssen ständig im Auge gehalten werden.

Akkulaufzeit

Laut Sony hält der Akku bei geringer Nutzung rund 7 Tage, bei intesiver Nutzung (gerade in der Anfangszeit) nur noch 3 bis 4 Tage. Hört sich wenig an, allerdings habe ich persönlich kein Problem damit, meine Uhr nachts aufzuladen. Andere Menschen könnten das natürlich anders empfinden.

Zur Realität: der Akku hielt insgesamt drei Tage – am Donnerstag habe ich mir die Uhr zugelegt und seitdem ständig am Arm oder in der Hand gehabt.

Technische Fakten

  • Display: 1,6 Zoll LCD (transflektiv), 220 x 176 Pixel
  • Maße: 42 x 9 x 41 Millimeter
  • Gewicht: 122,5 Gramm
  • Konnektivität: Bluetooth 3.0, NFC, Micro-USB
  • Wasserfest (IP57)
  • Preis: UVP 179 Euro; Amazon 127,90 Euro

Fazit

Sony hat mit dem Design der SmartWatch 2 bewiesen, dass sie gute Designer haben. Man sieht nicht auf den ersten Blick, dass es sich um eine SmartWatch handelt – sie ist sehr diskret. Die Software hätte zwar eine kleine Überarbeitung nötig, funktioniert letztlich aber doch ziemlich gut.

Ich lasse das Smartphone zunehmend in der Hosentasche, gerade beim Autofahren, und schaue mehr und mehr auf die angenehm vibrierende Armbanduhr. Man darf nicht den Fehler machen, zu denken, dass die Uhren die Smartphones ersetzen sollen – sie sollen eine sinnvolle Ergänzung liefern und das tut die Uhr von Sony wunderbar. Ich bereue den Kauf auf keinen Fall und freue mich, auch mal ein „Early Adopter“ zu sein…

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