Hetzner und Proxmox: pfSense als Gateway

Ich nutze, wie viele meiner Leser wissen, einige Hetzner-Server im Zusammenspiel mit der Virtualisierungslösung Proxmox.

Um das Setup ein bisschen sicherer zu gestalten und nicht auf die Hetzner-Firewall angewiesen zu sein, habe ich mich vor kurzem darum gekümmert, meine virtuellen Maschinen hinter einer pfSense-VM abzuschirmen. Die Netzwerkkonfiguration war dabei nicht ganz trivial und daher möchte ich meinen Lesern einen kleinen Einblick geben.

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Tipp: Ordner mit vielen Dateien finden

Einer meiner Kunden hat ein Debian-System, auf dem eine Web-App einen Ordner mit vielen kleinen Dateien anlegt, die nicht gelöscht werden können, weil Sie für den flotten Betrieb der App benötigt werden.

Leider haben diese Dateien das nächtliche Backup so verlangsamt, dass wir für die Sicherung von rund 300GB Daten inzwischen bei fast 13 Stunden Laufzeit angekommen waren. Zum Glück müssen diese Dateien nicht gesichert werden, da Sie von der App neu erstellt werden können, falls nötig. Kurz: ich möchte diesen Ordner von der Sicherung ausschließen – doch welcher Ordner ist es eigentlich?

Um herauszufinden, welcher Ordner die meisten Files im Filesystem hat, genügt es, das kleine Snippet hier auszuführen:

Keine Angst, der Code macht nichts kaputt und löscht auch keine Files. Die Ausgabe des Code sieht so aus:

Am Ende werden also die Ordner gelistet, die die meisten Files beinhalten – die Zahl davor ist die Anzahl der Dateien in besagtem Ordner. So kann man schnell und einfach herausfinden, welcher Ordner die Inodes frisst.

Migration: OpenVZ zu LXC

Quelle: Linux Containers

Ich habe aktuell noch zwei Kunden, deren Systeme auf der OpenVZ-Virtualisierung aufbauen. Prinzipiell ist die Nutzung von OpenVZ auch kein Problem, dennoch gibt es hier und da ein paar Problemchen und Einschränkungen, die nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprechen.

Nachdem ich inzwischen bereits zwei Migrationen von OpenVZ zu LXC hinter mir habe, möchte ich kurz erläutern, wie man den Wechsel am Besten durchführt.

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Accelerated Mobile Pages aktiviert

Ab heute sind die von mir veröffentlichen Beiträge auch konform zum AMP-Projekt.

Die Umsetzung war sehr simpel, dennoch möchte ich eine kurze Anleitung schreiben – vielleicht hilft sie ja dem ein oder anderen weiter.

Was ist eigentlich „AMP“?

Die Abkürzung AMP steht für „Accelerated Mobile Pages“. Die Website des Projekts schreibt über sich selbst:

AMP ist eine Methode, Webseiten für statische Inhalte zu erstellen, die schnell dargestellt werden.

Viel mehr ist es auch in der Tat nicht. Der User hat auf mobilen Geräten den Vorteil, dass sich Webseiten, die AMP aktiviert haben, wesentlich schneller aufbauen, als „klassische“ Webseiten – natürlich bedeutet das auch gleichzeitig, dass weniger Daten übertragen werden müssen, was das Datenvolumen schont.

Nutzung von AMP mit WordPress

Automaticc, die Firma hinter WordPress, hat auch ein AMP-Plugin veröffentlicht. Dieses Plugin ist kostenfrei und aktiviert schnell und simpel auf der eigenen Website die AMP-Struktur. Mit diesem Plugin hat die Aktivierung von AMP nicht mal eine Minute gedauert, perfekt.

Zusätzlich habe ich, als SEO Framework-Premium-User, auch noch die AMP-Extension des Frameworks aktiviert. Diese Extension bindet das SEO Framework an das vorher installierte AMP-Plugin an, sodass alle Daten korrekt übernommen werden.

Validierung

Google bietet ein Tool zur Validierung der eigenen AMP-Umgebung an. Hier muss man nur die AMP-URL eines Artikels angeben und sieht sofort, ob es Probleme gibt. Die URL ist sehr einfach zu merken, denn man muss nur /amp/ ans Ende einer Artikel-URL anhängen – Beispiel: https://dominicpratt.de/seo-daten-aus-wpseo-exportieren/amp/